Unglaublich

Veröffentlicht 2018-01-31
80 Kommentar

Die Geschichte von zwei entführten Brüdern, die mein Vater in das letzte Titanic-Rettungsboot gesteckt hat ...

Michel Navratil war ein Schneider slawischer Herkunft, der aus dem Land emigrierte und in Nizza lebte. Der Mann und seine Frau Marcelle haben sich im Jahre 1912 getrennt. Michel hatte die Gelegenheit, die Kinder während der Osterferien nach England zu bringen um sie zu sehen. Dann aber entführte Navratil seine Kinder und plante, sie in die Vereinigten Staaten zu bringen. Sie bestiegen die "Titanic" als deutscher Antiquar und Witwer: Mr. Hoffman und seine Söhne Louis und Lola.

Navratil ließ jeden glauben, dass er ein Witwer war und dass er in die Vereinigten Staaten ging, um ein neues Leben zu beginnen. Die Kinder waren klein, mit lockigen Haaren und hellbraunen Augen. Die Jungs hatten keine Ahnung, was vor sich ging. Sie wussten nur, dass ihr Vater sie auf ein Abenteuer mitnahm. Das Schiff, das größte, das jemals gebaut wurde, segelte zum ersten Mal am 10. April 1912. Der Mann hielt die Kinder in seiner Nähe, so konnte niemand sein Geheimnis entdecken.
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Am Sonntag, den 14. April, traf die Titanic einen Eisberg, der das Schiff schwer beschädigte. Als Navratil die Situation erkannte, nahmen er und der andere Passagier die Kinder mit und kletterten an Bord des Schiffes. Michel würde bald vier Jahre alt sein, und sein Bruder Edmond war erst zwei Jahre alt. Der Vater hat es geschafft, die Kinder in das letzte Rettungsboot zu bringen und damit ihr Leben gerettet hat. Der Mann bat seinen älteren Sohn, seiner Mutter zu sagen, dass er sie immer noch liebte und er wollte das die Mutter zu ihnen nach Amerika kommt.

Da sie noch zu jung waren, um die ernste Situation zu erkennen, waren die Kinder erfreut, dass sie neben der Tochter eines amerikanischen Bankiers und seines Hundes saßen. Die übrigen Passagiere des Rettungsboots teilten Kekse mit ihnen und versuchten, sie abzulenken, bis sie eingeschlafen waren. In einem Interview für "Death of a Dream", ein von A & E produzierter Film (1994), sagte Michel, er erinnere sich, dass die Titanic ein großartiger Ort sei: Er und sein Bruder spielten auf dem Deck und schauten auf das Meer.
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Michel Marcel Navratil, der ältere Sohn des Paares, erinnerte sich auch, dass er während der Reise glücklich war. Als Erwachsene , wusste er, dass, wenn sein Vater ein Ticket der dritten Klasse gebucht hätte, würden sie die Katastrophe nicht überleben, weil die meisten Rettungsboote für die erste und zweite Klasse reserviert waren. Viele Einwanderer, die in der dritten Klasse reisten, verstanden die Situation aufgrund von Sprachbarrieren nicht und erreichten die Rettungsboote nicht rechtzeitig oder auch die Gitter waren verriegelt und die Rettungsbote nicht in der Reichweite waren. Er erinnerte sich, als er und sein Bruder aufwacht sind, hat man die Überlebenden an Bord des Rettungsboots der Carpathia transportiert.

Die Jungen konnten nur auf Französisch sprechen, und man Michel die Fragen gestellt hat, konnte er nur "oui" antworten. Die Jungs wurden "Titanic Waisen" genannt, und dann wurde ein Foto gemacht, um Waisen zu identifizieren. Die reiche First-Class-Passagierin Margaret Hays beschloss, sich um die Kinder vorübergehend zu kümmern. , bis andere Maßnahmen ergriffen wurden, um nach Verwandten zu suchen.
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Die Fotos der Kinder wurden in der New York Times, Evening World und Chicago Tribune veröffentlicht. Anfangs wurde gesagt, dass sie von ihrer Mutter in ein Rettungsboot gelegt wurden, weil sie wusste dass sie sterben wird. Bis zum 22. April blieben die Kinder bei der Familie Hays. Mehrere wohlhabende Paare, darunter ein Ehepaar aus Montreal, das die Katastrophe überlebte, kontaktierten die Familie Hays in der Hoffnung die Waisen adoptieren zu können

Als Marcelle Navratil Bilder von ihren Kindern sah, setzte sie sich sofort mit White Star Line in Verbindung und bekam ein kostenloses Ticket nach New York. Die Frau traf ihre Kinder am 16. Mai 1912 im Haus der Familie Hays. Kurz darauf kehrte sie mit den Jungs an Bord eines der Schwesterschiffe Titanic - Oceanica nach Frankreich zurück. Michel Navratil der Vater der Kinder starb, als das Schiff sank. Er stand auf der Liste, registriert als 36-jähriger Mann mit dunklen Haaren und Schnurrbart. Er trug einen braunen Anzug und einen grauen Mantel mit grünem Futter.
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Der Mann wurde auf dem jüdischen Friedhof in Halifax, Nova Scotia, begraben, weil er den jüdischen Namen als Pseudonym benutzte. Michel Navratil Junior wuchs auf und besuchte eine Universität in Frankreich, und schließlich promovierte er in Philosophie. Sein Bruder Edmond wurde Innenarchitekt. Edmond diente in der Armee und wurde während des Zweiten Weltkriegs gefangen genommen. Er verbrachte viel Zeit in einem Zwangsarbeitslager, aus dem er später entkam. Er konnte sein Trauma nie vollständig verarbeiten und starb im Alter von 43 Jahren.

Zum 75. Jahrestag der Katastrophe im Jahr 1987 besuchte Michel zum ersten Mal die Vereinigten Staaten seit er in der Familie Hays wohnte. Im folgenden Jahr besuchte er das Titanic Museum in Boston, und 1996 segelten er und andere Überlebende zum Unglücksort. Dann besuchte er Halifax, um am Grab seines Vaters zu beten. Michel starb im Januar 2001 in Frankreich im Alter von 92 Jahren.
Quelle: StarStock
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Ich kann das leider nur bis zur dritten Seite lesen, danach sehe ich nur noch Werbung von anderen Sachen
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02.04.18 06:06
Darüber muss ein Film gemacht werden!!
31.03.18 06:06
Komme nur bis zur 3. Seite!?!?!?
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Dirk U. FranZi Staufer
29.03.18 06:06
Karina Otto, lies mal
27.03.18 06:06
Meines Wissens sind viele der toten in Kanada beerdigt weil ein kanadisches Schiff die Meißen toten geborgen hat und mit nach Kanada genommen hat.
27.03.18 06:06
Unglaubliche Geschichte, so viele einzelne Schicksale
26.03.18 06:06
Unglaubliche Geschichte, da sieht man mal wieder wie verworren ein Leben sein kann.
26.03.18 06:06
Jana Laudan interessant!
26.03.18 06:06
Wahnsinn was man alles noch von damals erfährt
25.03.18 06:06
Eine sehr berührende geschichte ...
22.03.18 07:06
Viele Leichen wurden geborgen...die meisten sind ja nicht ertrunken sondern durch erfroren gestorben und trieben an der Oberfläche.
22.03.18 07:06
Uwe Barisch da damals kaum eine langanhaltende Kühlung gewährleistet werden konnte (..) tippe ich trotzdem auf einen Vertipper
22.03.18 07:06
Kevin Hanczar Maria Hanczar-Stepat
21.03.18 07:06
Der Mann reiste unter falschem Namen. Und die Kinder ebenso. Er teilte die Namen den anderen im Rettungsboot mit! Und im frz gibt es Namen für Jungs, die bei und Mädchennamen sind. (Vgl ital. Andrea, Simone... dort Jungs, bei uns Mädchen)
21.03.18 07:06
Juli Jana Dankeschön! ☺️
21.03.18 07:06
Das hab ich mich auch gefragt.